Meine Story

Als Kfz Mechaniker bin ich schon in meiner Lehre mit dem Thema Schweißen, Schweißtechnik konfrontiert worden. Damals war aber das Mig Schweißen noch ziemlich neu. Autogen, also das Schweißen mit Acetylen und Sauerstoff war normal. Der Schweißbedarf dafür war sehr gering, man brauchte nur die Schweißstäbe. Allerdings wurden die meistens zweckentfremdet, z.B. zum Hochbinden von Bremssätteln. Wie so oft, sogar auch heute noch, musste man viel improvisieren, es wurde wenig Geld in Innovationen oder neuem Werkzeug gesteckt.
Über verschiedene Umwege wie Verkauf von Versicherungen, Autoalarm und -telefonanlagen incl. deren Einbau, und dem Verkauf von Autos (Lancia), bin ich 1993 direkt in der Schweißtechnik, d.h. dem Verkauf von jeglichem Schweißbedarf oder Schweißerbedarf gelandet.
Die Firma, für die ich anfangs gearbeitet habe, hat ihre Mitarbeiter sehr gut geschult. Es ging immer darum, den Schweißbedarf zu ermitteln – was braucht der Kunde wirklich. Natürlich geht es im Verkauf auch immer darum, neuen Bedarf zu wecken. Aber immer eben das, was er auch braucht, um einfacher und schneller seine Arbeit zu machen und damit letztlich Geld zu sparen. Das Portfolio war sehr breit gefächert: Schweißgeräte aller Art (MIG, WIG, MMA), Brenner und Ersatz- und Verschleißteile, Schweißzusatzwerkstoffe (viele verstehen das alles zusammen unter Schweißbedarf oder Schweißerbedarf), Plasmaschneider, Schleif-, Polier- und Trennmittel, Technische Chemie, Werkzeuge uvm.

Nach 15 Jahren in dieser Firma meldete diese Insolvenz an. Die Frage entstand: Wie geht es für mich, für uns weiter. Der direkte Wettbewerb stand vor der Tür und wollte, dass ich für Sie arbeite. Allerdings gefielen mir deren Verkaufsmethoden und Vorgaben nicht. Zunächst machte sich ein früherer Mitarbeiter selbstständig und hat einige meiner Kollegen und mich übernommen. Das ging etwa 2 Jahre gut. Das Verkaufsprogramm glich dem der vorigen Firma. Wir konzentrierten uns allerdings noch mehr auf den Verkauf von Schweißtechnik, Schweißbedarf und Schweißerbedarf.
2010 kam dann die Frage wieder auf: Was sollen wir machen?

Es entstand die Idee, mich selbstständig zu machen. Wir hatten unsere Kunden, die ich nun seit fast 20 Jahren betreut habe. Wir hatten unsere Lieferanten, die bereit waren, auch mich zu beliefern – also warum nicht. Das Abenteuer begann.
Seit dem 02.11.2010 decken wir nun den Schweißbedarf unserer Kunden. Wobei es ja einen kleinen Unterschied zwischen dem Begriff „Schweißbedarf“ und „Schweißerbedarf“ gibt. Der Begriff „Schweißerbedarf“ ist eher auf den Schweißer zugeschnitten und umfasst auch den Bereich des Arbeitsschutzes. Der Begriff „Schweißbedarf“ betrifft mehr die Schweißzusatzwerkstoffe und die Ersatz- bzw Verschleißteile von Brennern.
Dabei bemühen wir uns, die bestmögliche Qualität anzubieten und in der Regel ist dies dann Original Markenqualität.
Einige Produkte der Technischen Chemie verkaufen wir mit unserem Label. Das hat den Grund, dass nicht jeder Hersteller in jedem Bereich gleich gut ist. Und so haben wir nach langen Tests und den vielen Jahren der Erfahrung mit diesen Produkten die Besten mit unserem Label versehen.
Recht früh hatten wir uns entschieden, eine eigene Website erstellen zu lassen und die Seite www.cbtec-ek.de ging online. Alle unsere Produkte wurden fotografiert und online gestellt. Ein Shop wurde integriert und so konnten nun alle Interessenten ihren Schweißbedarf auch über diese Seite bestellen.

Im Frühjahr diesen Jahres entstand dann die Idee, alles noch mal neu zu machen. Die Welt verändert sich, das Kundenverhalten ändert sich zudem und Corona hat vieles verändert.
Immer mehr wird der Schweißbedarf und Schweißerbedarf über das Internet gedeckt.

Die Website cbtec-ek.de wurde eine reine Imageseite – alle Produkte wurden herausgenommen und der Shop herausgelöst und mit einem neuen Namen versehen: profischweißtechnik.com.
Dieser Shop wird informeller, einfacher und übersichtlicher. Nach und nach werden wir alle Artikel in diesen neuen Shop überführen und uns dabei jedoch auf die jeweils wichtigsten Artikel beschränken.
Es macht z.B. wenig Sinn viele verschiedene Automatik Helme anzubieten. Zu schnell verliert man die Übersicht.
Was andersherum nicht heißt, dass wir sie nicht verkaufen. Dafür bietet sich die what´s app Funktion, Email oder natürlich auch das bekannte Telefon an.